Notruf: 112

14.06.2015 – Hilfeleistung Unfall – BAB 9 – Richtung Leipzig – km 47,0

Einsatz 34 / 2015 – 08:12 bis 13:00 Uhr

Bericht der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 15.06.2015

Klein Marzehns.
Wie es zu der Tragödie gekommen ist, lässt sich bislang noch nicht erklären. Die Ermittler hoffen deshalb auf Aussagen von Augenzeugen.

Der Mercedes 180 soll gegen 8 Uhr zwischen den A9-Anschlussstellen Klein Marzehns und Köselitz auf der Mittelspur unterwegs gewesen und dann unmittelbar an der Landesgrenze aus unbekannter Ursache von der Piste abgekommen sein, sagte Ralf Moritz. Witterungsunbilden könnten es allerdings nicht gewesen sein, sagt er. Das Auto habe sich am Rande mehrfach überschlagen und schließlich einen Wildzaun durchbrochen, so der Sprecher der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt/Ost.

Während für den Beifahrer jegliche Hilfe zu spät kam, wurden die anderen beiden jungen Männer in die Klinik nach Dessau gebracht – einer gar per Rettungshubschrauber, der aus Brandenburg an der Havel angeflogen kam.

Außerdem waren Notarzt aus Bad Belzig und die Rettungsdienste der Wachen Niemegk und Jeserig/Fläming sowie die Freiwilligen Feuerwehren Bad Belzig, Dahnsdorf, Niemegk, Rädigke und Wiesenburg angefordert worden. Sie halfen bei den Bergungs- und Sicherungsmaßnahmen. Das Wrack ist von der Autobahnpolizei Dessau sichergestellt worden. Derweil wurde die Situation nochmals vom Hubschrauber aus dokumentiert.

Wegen der dafür nötigen Sperrungen staute sich der Verkehr schließlich gen Süden auf bis zu zehn Kilometern Länge. Auch auf den Ausweichstrecken im Hohen Fläming brauchten die Kraftfahrer deshalb bis zum frühen Nachmittag viel Geduld.

Im Einsatz:
Amtswehrführung: ELW
Ofw Niemegk: LF10
Ofw Dahnsdorf: RW2
Ofw Rädigke: TSF-W
Ofw Wiesenburg: VRW
Ofw Bad Belzig: LF16
Rettungswache Niemegk: RTW
Rettungswache Bad Belzig: NEF
Rettungswache Jeserig: RTW
Rettungshubschrauber Christoph 35
Autobahnpolizei Dessau
Unfallgutachter Dekra
Polizeihubschrauber
Unfalluntersuchungsdienst
Bestatter
Bergungsunternehmen