Notruf: 112

18.03.2012 – Hilfeleistung Unfall – BAB 9 – Richtung Leipzig – km 46,5

Einsatz 22 / 2012 – 19:25 bis 00:45 Uhr

Aus ungeklärter Ursache kollidierten am Samstagabend drei Pkws miteinander. Bei dem Unfall wurden vier Personen verletzt und eine getötet. Der Unfallhergang wird derzeit noch von der Polizei ermittelt. Dazu wurde ein Sachverständiger der Dekra hinzugezogen. Die Verletzten wurden durch Rettungskräfte in umliegende Krankenhäuser verbracht.

Die alarmierten Feuerwehrkameraden sicherten die Einsatzstelle, banden auslaufende Betriebsstoffe und leuchteten die Unfallstelle für die Unfallaufnahme aus.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die A 9 Richtung Süden bis in den frühen Morgen voll gesperrt. Der Verkehr wurde über die Anschlussstelle Klein Marzehns abgeleitet.

Meldung aus der Mitteldeutschen Zeitung vom 18.03.2012:

KÖSELITZ/MAGDEBURG/MZ/YMÜ. Am Samstag ist es gegen 19 Uhr auf der Bundesautobahn 9 bei Coswig (Landkreis Wittenberg) in Fahrtrichtung München zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen.

Nach Aussagen der Polizei Sachsen-Anhalt Ost fuhr eine 55-Jährige aus Leipzig mit einem Mercedes auf der Autobahn in Richtung München, kam dort nach von der Fahrbahn ab und fuhr gegen die Leitplanke. Dadurch wurde die Notrufsäule beschädigt.

Anschließend fuhr sie durch den Seitengraben, überschlug sich, schleuderte zurück auf die Fahrbahn und kam dort zum Stehen. Ihr 55-jähriger Beifahrer aus Leipzig wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und starb noch an der Unfallstelle. Die Fahrerin aus Leipzig wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingewiesen.

Zur selben Zeit näherten sich auf der mittleren und der linken der drei Fahrspuren zwei Fahrzeuge. Ein 22-Jähriger aus Leipzig, der die Mittelspur befuhr, stoppte seinen Audi mit eingeschalteter Warnblinkanlage. Ein 33-Jähriger aus Baden-Württemberg bremste, kam nach rechts und fuhr in den Audi.

Der Audifahrer und seine 24-jährige Beifahrerin sowie der 33-jährige Mercedesfahrer wurden jeweils leicht verletzt. An den drei beteiligten Fahrzeugen entstand ein Schaden von etwa 155.000 Euro.

Die Autobahn war an den Anschlussstellen Kleinmarzehns in Fahrtrichtung München bis Sonntagmorgen 04 Uhr voll gesperrt. Drei Rettungswagen mit zwei Notärzten und die Freiwillige Feuerwehr Niemegk war mit vier Fahrzeugen und zwanzig Kameraden vor Ort. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an.

Im Einsatz:
Ofw Niemegk: MZF, VRW & LF10
Ofw Rädigke: TSF-W
Rettungswache Niemegk: RTW
Rettungswache Bad Belzig: NEF & RTW
Rettungswache Beelitz: NEF
Rettungswache Jeserig/Fläming: RTW
Rettungswache Coswig: RTW
Autobahnpolizei Michendorf
Autobahnpolizei Dessau + Videofahrzeug
Unfallgutachter Dekra
Ölwehr Sachsen-Anhalt
Bestattungsunternehmen